Kann der unerfüllte Kinderwunsch die Beziehung zerstören?

Bild mit kuschelndem Pärchen auf einer Piknikdecke

Der tiefe Wunsch nach einem gemeinsamen Kind, das als Ausdruck der gegenseitigen Liebe gesehen wird, verändert den Blick auf das bisherige Leben grundlegend. Obwohl das neue Leben noch nicht begonnen hat, gerät das alte langsam aus den Fugen. Gemeinsam entwickeln sich neue Träume, und individuelle Wünsche nehmen Gestalt an. Jeder Partner hat seine eigene Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen soll – in Bezug auf das „Wie“, „Wann“ und den „richtigen“ Weg.


Ein unerfüllter Kinderwunsch kann zur erheblichen Belastung für die Beziehung werden und Paare zermürben. Frauen und Männer erleben diesen Umstand des unerfüllten Kinderwunsches oft unterschiedlich.


Wird in dieser Zeit von beiden Partnern nicht offen über die Auswirkungen des unerfüllten Kinderwunsches auf Körper und Seele ehrlich gesprochen, kann der unerfüllte Kinderwunsch im Extremfall die Beziehung zerstören und zur Trennung führen.


Die unterschiedlichen Wahrnehmungen innerhalb einer Beziehung


Ein oft gehörter Satz lautet: „Wenn es klappt, ist es gut. Wenn nicht, ist es auch in Ordnung.“ Doch in den meisten Fällen spiegelt diese Aussage nicht die Realität wider. Wenn das lang ersehnte Kind ausbleibt, ist zunächst gar nichts in Ordnung.


Diese Äußerung dient meist dem Zweck, den emotionalen Druck zu mindern und das ständige Auf und Ab zwischen Hoffnung und Enttäuschung abzufedern. Nach dem Motto: „Wenn ich keine Hoffnung auf eine Schwangerschaft hege, kann ich auch nicht enttäuscht werden.“


Auch Frauen versuchen oft, sich auf diesen Gedanken einzulassen. Doch häufig gelingt dies nicht. Der weibliche Körper erinnert durch den monatlichen Zyklus unweigerlich daran, wann fruchtbare Phasen sind. Viele Frauen kennen ihren Körper so gut, dass sie jede Veränderung merken und ein Gespür dafür entwickeln, ob sich etwas normal, gut, fremd oder schlecht anfühlt. Dieser enge körperliche Bezug erschwert es Frauen deshalb, sich emotional zu distanzieren und den psychologischen „Schutzmechanismus“ anzuwenden, den manche Männer für sich nutzen.


Männer geben durchschnittlich einen schwächeren Kinderwunsch an und empfinden die Belastung oft als weniger intensiv. Dies mag zum Teil nachvollziehbar sein, da der Alltag bei Kinderwunschbehandlungen häufig von medizinischen Maßnahmen geprägt ist. In der Regel besteht der Alltag für die Frau in dieser Phase aus zwei Spritzen pro Tag, jede Menge Tabletten, Pflastern und Vaginalzäpfchen. Die körperlichen und psychischen Auswirkungen dieser Medikation können erheblich sein, was zu emotionalen Reaktionen führt, die für die Betroffenen manchmal überraschend sind.


Ein Erklärungsansatz für die unterschiedlichen Wahrnehmungen zwischen den Partnern könnte in traditionellen Rollenbildern liegen, die oft unbewusst bestehen bleiben. Frauen neigen dazu, stärker unter den emotionalen Herausforderungen zu leiden, während Männer häufiger dazu neigen, den optimistischeren und sachlicheren Part in der Krisenbewältigung einnehmen zu müssen. Dies kann hilfreich sein, muss aber nicht. Frauen fühlen sich in solchen Situationen häufig von ihrem Partner emotional distanziert und erleben ihre eigenen Gefühle von Enttäuschung und Trauer als weniger ernst genommen.


Dies kann dazu führen, dass Männer ihren eigenen Kummer immer weniger wahrnehmen, was die Kommunikation mit der Partnerin zusätzlich erschwert. So führt es häufig zu einem Kreislauf von Missverständnissen, der nicht selten zu einer Belastungsprobe für die Beziehung werden kann.


Mögliche Ursachen, die eine Beziehung bei unerfülltem Kinderwunsch belasten können


Ein zentraler Konflikt entsteht häufig durch einen einseitigen Kinderwunsch. Ein ernstzunehmender Konflikt, der eine Beziehung spalten kann. Da es in dieser Frage keinen Kompromiss gibt – denn, man kann nicht "ein bisschen" schwanger werden – fühlt sich der Partner oder die Partnerin, die keinen Kinderwunsch hat, oft in einer schwierigen Lage. Viele Menschen entscheiden sich zugunsten der Beziehung gegen den eigenen Kinderwunsch, was langfristig jedoch zu erheblichen psychischen Belastungen wie Depressionen führen kann. In dieser Frage ist ein Kompromiss selten eine dauerhafte Lösung. Im Gegensatz dazu gibt es bei Themen wie der Anzahl der Kinder oder dem Zeitpunkt der Familienplanung einen größeren Entscheidungsspielraum.

 

Für die Person mit dem ausgeprägten Kinderwunsch ist diese Situation besonders schmerzhaft, da starke Emotionen wie Enttäuschung und Wut eine Rolle spielen können. Aber auch der Partner oder die Partnerin, der oder die den Wunsch nicht teilen kann oder möchte, empfindet Unsicherheit und möglicherweise Schuldgefühle. Diese Dynamik kann beide Seiten belasten und vor allem Frauen stehen dabei oft unter einem zusätzlichen Druck, da ihre biologische Uhr tickt.


Die häufigsten Gründe, die in meiner Praxis gegen den eignen Nachwuchs angesprochen werden


  • Finanzielle Unsicherheiten und Verantwortungsängste:
    Besonders Männer sehen sich auch heute noch oft in der Rolle des Versorgers der Familie und fühlen sich mit der Vorstellung, sowohl Partnerin als auch Kind finanziell absichern zu müssen, überfordert.

  • Angst vor Veränderungen in der Beziehung:
    Bis zum Zeitpunkt der Familienplanung wird häufig die Beziehung als leicht und unbeschwert wahrgenommen. Es ist die Zeit, in der die Freizeit ganz auf die eigenen Wünsche ausgereichtet werden kann. Die gemeinsame Zeit kann nach individuellen Wünschen gestaltet werden, Hobbys werden ohne Rücksicht auf Familientauglichkeit ausgeübt, und Reisen können spontan und ohne große Absprachen erfolgen. Die Aussicht, dass dieser Freiraum mit einem eigenen Kind verloren gehen könnte, führt bei vielen zu Ängsten, da vertraute Lebensgewohnheiten möglicherweise komplett umgekrempelt werden.

  • Unsicherheit in Bezug auf die eigene Elternrolle:
    Die Sorge, den Anforderungen als Mutter oder Vater nicht gerecht zu werden, ist ebenfalls ein häufiger Grund gegen den Kinderwunsch. Viele Menschen empfinden den gesellschaftlichen Druck, als Eltern so perfekt wie möglich zu sein und alles für das Wohl der Familie zu tun, als überwältigend. Der allgegenwärtige Einfluss von außen verstärkt diesen Druck und kann die Verantwortung als zu groß erscheinen lassen. Das kann als belastend und als eine zu große Herausforderung empfunden werden.

  • Gesundheitliche Bedenken:
    Wenn bei einem der Partner oder in der Familie bereits gesundheitliche Probleme bekannt sind, stellen sich viele Paare die Frage, ob es verantwortungsvoll ist, das Risiko einzugehen. Insbesondere bei erblich bedingten Krankheiten oder chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise Multipler Sklerose, gibt es oft Bedenken, ob die eigene gesundheitliche Situation den Anforderungen an eine Elternrolle gewachsen ist. Zusätzlich fällt hier auch die Frage an, ob sie die Partnerschaft mit einem Kind eventuell überfordern würden, bzw. ob es im Sinne des Kindeswohl wäre, mit einem kranken Elternteil aufzuwachsen.

  • Karriere und berufliche Ziele:
    Viele Paare haben unterschiedliche Vorstellungen, wie ihr Leben aussehen soll. Während ein Partner möglicherweise den Wunsch hat, sich beruflich weiterzuentwickeln und keine oder nur wenig Einschränkungen durch ein Kind erfahren möchte, legt der andere Partner möglicherweise mehr Wert auf Familie und gemeinsame Zeit. Unterschiedliche Vorstellungen, wann der richtige Zeitpunkt für ein Kind ist oder wie der berufliche Weg nach der Geburt gestaltet werden soll, führen oft zu Spannungen.
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Die zwei Muster der Kommunikationsstörung


Im Kommunikationsmuster von Beziehungen, die unter einem unerfüllten Kinderwunsch leiden, lassen sich zwei zentrale Muster beobachten:


Negative Beziehungsaspekte und unterschiedliche Standpunkte


Paare erleben den unerfüllten Kinderwunsch oft als bedrohlich und beängstigend. In vielen Fällen wird die Situation nahezu vollständig geleugnet, was durch Aussagen wie "Das Einzige, was uns im Leben fehlt, ist ein Kind" oder "Das Kind wäre das Sahnehäubchen" sichtbar wird.


In dieser Variante neigen Paare dazu, wichtige Gespräche zu vermeiden – etwa über den weiteren Behandlungsverlauf –, aus Angst, die Harmonie zu gefährden. Diese Verdrängungsstrategie kann kurzfristig eine Entlastung bieten, da der Fokus auf die positiven Aspekte des Lebens gerichtet wird.
Langfristig jedoch kann dieses Verhalten zu einer Entwicklungshemmung führen. Die Vermeidung von Konflikten und die fehlende Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Gefühlen blockieren die Möglichkeit, neue Handlungs- und Lebensperspektiven zu entwickeln. Unterschiedliche Wahrnehmungen und Bedürfnisse können, wenn sie offen kommuniziert werden, eine wichtige Grundlage für positive Veränderungen und Wachstumsprozesse in der Partnerschaft bieten.


Schuldzuweisungen als Bewältigungsstrategie


In diesem Muster versuchen Paare, die Krisensituation zu kontrollieren, indem sie die Konflikte in der Beziehung als Ursache der Kinderlosigkeit betrachten. Dadurch vermeiden sie die Auseinandersetzung mit den eigenen körperlichen Grenzen und den medizinischen Gegebenheiten.


Das Kind wird hier als Lösung und Stabilisierung der Beziehung betrachtet – es symbolisiert Nähe, Harmonie und den Wunsch nach einer stärkeren Verbindung: „das Kind als Kitt der Beziehung“.


Langfristig gefährdet dieses Verarbeitungsmuster jedoch den Zusammenhalt von Paaren. Die Beziehung kann in eine Dauerkrise geraten, in der beide Partner nicht mehr in der Lage sind, sich gegenseitig die notwendige emotionale Unterstützung zu geben. Schuldgefühle und Versagensängste entstehen auf beiden Seiten und verstärken die Belastung der Beziehung zusätzlich.


Auswirkungen und Folgen für die Beziehung


Während manche Paare durch Herausforderungen enger zusammenwachsen, indem sie das Gefühl teilen, "wir meistern das gemeinsam", kann es bei anderen zu einer Verschärfung bestehender Konflikte kommen. In solchen Fällen kann die Überzeugung vorherrschen, "bei uns klappt nichts", was das emotionale Klima in der Beziehung stark belasten kann. Beide Reaktionsmuster bergen das Risiko, die Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungsfreiheit innerhalb der Partnerschaft zu reduzieren.


Der Wunsch nach einer glücklichen, harmonischen Beziehung ist für viele Menschen zentral und das, wonach sie ihr Leben lang suchen. Dieses Ideal wird durch kulturelle Narrative wie „Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ in Büchern, Filmen und Serien prominent transportiert.


Doch eine solche Harmonie kann problematisch werden, wenn sie nicht auf einem authentischen, natürlichen Gleichgewicht beruht, sondern auf der Unterdrückung eigener Bedürfnisse oder der Überanpassung an den Partner. Laut der Beraterin Sigrid Sonnenholzer birgt dies die Gefahr, dass Konflikte, die einer Klärung bedürfen, nicht angesprochen werden. Dies führt häufig zu innerer Unzufriedenheit, die unter der Oberfläche brodelt. Langfristig kann Überanpassung zu einer Art Rebellion und einem plötzlichen, scheinbar unerwarteten Ausbruch führen.


Auch das Gefühl, dass in der Beziehung "nichts gelingt", wird oft durch überhöhte Erwartungen an den Partner oder die Partnerin ausgelöst. "Je näher wir einem Menschen emotional sind oder je mehr uns Dinge berühren, desto höher auch die Erwartungen", sagt Paartherapeutin Birgit Natale-Weber. Dies birgt die Gefahr, dass der Partner diese Erwartungen nicht erfüllen kann, was wiederum zu Frustration, Unverständnis und Streit führt.


Insgesamt verdeutlicht dies, dass es im Umgang mit einem unerfüllten Kinderwunsch und den damit verbundenen Belastungen entscheidend ist, eine offene und ehrliche Kommunikation zu pflegen und die Erwartungen an den Partner zu hinterfragen. Dies kann helfen, die Beziehung zu stabilisieren und Konflikte konstruktiv anzugehen.


Lösungsansätze und Präventionsmöglichkeiten


Ständige Kommunikation in der Partnerschaft


Das A und O in einer Beziehung ist es, schlichtweg offen miteinander reden. Es ist notwendig, sich regelmäßig Zeit für Gespräche zu nehmen, um die Themen zu besprechen, die beide Partner beschäftigen und um diese Themen zu lösen.


Kommunikation dient nicht nur dem Aushandeln von Grenzen, sondern auch zur kontinuierlichen Gestaltung der Zweisamkeit. Dieser Austausch ist wichtig fürs gemeinsame Wachstum und die langfristige Beziehungsgestaltung. Dabei gelten klare Prinzipien:


  • Gespräche sollten reif, erwachsen und auf Augenhöhe geführt werden.
  • Wer spricht, wird nicht unterbrochen.
  • Der Ton bleibt respektvoll und konstruktiv.
  • Auf Schuldzuweisungen wird verzichtet.

 

Unterhaltungen über Werte und Erwartungen


Wem ist was wichtig? Jeder Mensch hat unterschiedliche Erwartungen, Prioritäten und Vorstellungen, was zu Missverständnissen und Enttäuschungen führen kann, wenn diese unausgesprochen bleiben. Ein offenes Gespräch darüber, was jedem in der Partnerschaft wichtig ist, kann helfen, diese Erwartungen in Einklang zu bringen und eine gemeinsame Basis zu schaffen. Auf diese Weise lassen sich Konflikte oft vermeiden, bevor sie entstehen, und es wird möglich, Kompromisse zu finden.


Bedürfnisse kennen und respektieren


Es ist wichtig, sowohl die eigenen Bedürfnisse zu kennen als auch die des Partners oder der Partnerin zu verstehen. Was benötigt jede/r, um sich wohlzufühlen? Hierbei geht es nicht nur darum, die eigenen Vorstellungen einer guten Beziehung zu reflektieren, sondern auch darum, zu erkennen, ob beide Partner gelernt haben, ihre Grenzen zu setzen und Bedürfnisse klar zu artikulieren. In schwierigen Zeiten kann gegenseitige Unterstützung besser geleistet und angenommen werden, wenn man die Bedürfnisse des anderen kennt und weiß, was dem anderen in dieser Situation guttut und wichtig ist.


Fazit: Ein unerfüllter Kinderwunsch zerstört nicht zwangsläufig die Beziehung, wenn man sich an Regeln hält.


Ein unerfüllter Kinderwunsch muss nicht zu einer Belastung der Beziehung führen, sofern man als Paar bestimmte Regeln beachtet. Regelmäßiger Austausch, gegenseitige Rücksichtnahme und das Verständnis dafür, dass der stärkere Partner auf den schwächeren wartet, sind hierbei essenziell. Der unerfüllte Kinderwunsch wird oft als einschneidendes und unerwartetes Ereignis wahrgenommen, dessen seelische und emotionale Auswirkungen für jeden einzelnen in der Partnerschaft unterschätzt werden.


Der erste Schock kann tief sitzen und den Wunsch nach rationalen Erklärungen wecken. Da diese Situation jedoch selten schnell zu lösen ist, ist es wichtig, von Anfang an über Grenzen und Erwartungen zu sprechen.


Jede*r sollte sich darüber klar sein, was eine gute Partnerschaft für sie oder ihn bedeutet und welche Erwartungen damit verbunden sind. Dies erfordert auch den Mut, offen zu kommunizieren, was man sich wünscht und braucht, um sich wohl und unterstützt zu fühlen. Regelmäßige Gespräche über den aktuellen Stand der Beziehung, über Herausforderungen und mögliche Lösungswege, helfen dabei, die Partnerschaft trotz äußerer Belastungen zu stärken. Der Austausch festigt die Verbindung, schafft Nähe, Vertrauen und Ehrlichkeit in der Beziehung.


Es ist jedoch ebenso wichtig, das Bedürfnis nach Rückzug anzuerkennen. Auch dieses stellt eine legitime Bewältigungsstrategie dar. Sowohl der Austausch als auch das Bedürfnis nach Alleinsein können legitime Wege sein, um mit Belastungen umzugehen. Wenn beide Verhaltensweisen in einer Partnerschaft aufeinandertreffen, kann es helfen, gemeinsam Lösungen zu finden, die sowohl den Raum für Rückzug als auch für Austausch bieten.


Unterstützungsangebote, damit der unerfüllte Kinderwunsch nicht zur Belastung für die Beziehung wird


Wenn Unterstützung und Hilfe bei der Verarbeitung des ungewünschten Ereignisses unerfüllter Kinderwunsch benötigt wird, darf man und sollte man auch darauf zurückgreifen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen.


Warum sollte man allein durch diese Krise gehen und allein nach passenden Lösungen suchen, wenn es bereits Erfahrungen, Methoden und Ideen gibt, von den du profitieren kannst.


Fachleute wie Therapeuten, Psychologen und Kinderwunsch Coaches bieten individuelle Begleitung an, während Frauengesundheitszentren und Selbsthilfegruppen weitere wertvolle Ressourcen darstellen. Auch Literatur, spezielle Internetseiten und Informationsportale können eine erste Anlaufstelle sein, um sich umfassend zu informieren:



Autorin: Barbara Kunkel


In diesem Beitrag habe ich versucht, die verschiedenen Gedanken zu beschreiben, die Sie als Paar in der Kinderwunschzeit vielleicht beschäftigen. Viele Paare empfinden schon eine große Erleichterung, wenn sie hören, dass vermehrter Streit in der Kinderwunschzeit kein böses Omen ist, sondern eine normale Begleiterscheinung der emotionalen Belastung. Um die Kinderwunschreise gemeinsam zu meistern ist es wichtig, dass Sie einander Raum geben und trotzdem in Verbindung bleiben.


Wie haben wir, mein Mann und ich, diese Phase als Paar überwunden? Gemeinsam!


Wir sind stets in Kommunikation geblieben. Wir haben uns gegenseitig vertraut und haben die Aufgaben, unsere Wünsche und Bedürfnisse mitgeteilt. Immer, wenn es angebracht war. Der, der sich gerade stärker gefühlt hat, hat den Schwächeren unterstützt. Somit haben wir die Verantwortung geteilt. Zu wissen, was wir brauchen, ist ein Zeichen eines guten, fürsorglichen und verantwortungsvollen Verhältnisses zueinander.


Suchst du jemanden, mit dem du dich austauschen kannst?

Ich habe all diese Themen Rund um den Kinderwunsch selbst durchlebt und helfe nun Paaren und Frauen dabei, sich in diesen Situationen unterstützt und nicht alleine zu fühlen.

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